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„Minimal-invasive Tumortherapie (MITT)“ der Klinik für Radiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Wir erleben es jeden Tag: Viele Patientinnen und Patienten möchten mitsprechen können, wenn es um die Wahl der richtigen Therapie geht. Hierfür ist es für sie auch wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten die moderne Medizin inzwischen kennt und welche Alternativen sich ergeben, eine Krankheit optimal zu behandeln. Zum Beispiel über ein minimal-invasives Verfahren.

Wir möchten interessierten Patientinnen und Patienten mit den Ausführungen auf dieser Website einige grundlegende Informationen zu den schonenden minimal-invasiven Methoden zur Verfügung stellen und ihnen zur Grundorientierung und für das Gespräch mit dem Arzt einen eigenen Kenntnisstand ermöglichen.

Die Charité ist die größte Universitätsklinik Deutschlands und gehört zu den renommiertesten Kliniken weltweit. Größe ist in der Tumortherapie ein entscheidender Vorteil. Denn gerade hier ist die enge Kooperation von ausgewiesenen Spezialisten aus den medizinischen Fachdisziplinen erforderlich – z. B. aus der Chirurgie und der Onkologie. Nur so können wir die Möglichkeiten der modernen Medizin für den Patienten wirklich ausschöpfen.

Als Universitätsklinik ergibt sich ein weiterer Vorteil: nämlich aus der Tatsache, dass wir unsere Behandlungsverfahren ständig auswerten, überprüfen und kontinuierlich dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse anpassen. Das gibt uns im Unterschied zu den eher wirtschaftlich orientierten Kliniken ein eigenes Qualitätsniveau und einen erweiterten Handlungsspielraum.

Schon immer war es das Ziel medizinischer Therapie, die Belastung für den Patienten möglichst gering zu halten. Die sogenannte „Schlüsselloch-Chirurgie“ setzte hierbei bereits in den chirurgischen Fächern einen Meilenstein. Die interventionelle Radiologie geht noch einen Schritt weiter und arbeitet mit feinsten Instrumenten, die durch die Haut oder über die Gefäße eingeführt und über bildgebende Techniken – die auch bei Bedarf kombiniert werden können – gesteuert werden. So sind nur winzige Einstiche erforderlich, um die betroffenen Körperregionen zu erreichen.

Wir haben uns bewusst entschieden, verschiedene therapeutische Ansätze parallel anzubieten. Das versetzt uns in die Lage, die individuell am besten geeignete Therapie einsetzen zu können. Denn jeder Patient ist anders. Bei vielen Krankheitsbildern, besonders bei der Behandlung von Lebertumoren, ist dies ein entscheidender Vorsprung. Einige minimal-invasive Verfahren wurden an unserer Klinik selbst entwickelt oder verbessert.

Pro Jahr werden bei uns mehr als 2000 minimal-invasive Eingriffe und Therapien durchgeführt. Das geht von der Gewebeentnahme bis hin zur Tumortherapie. Die Zahl wächst stetig. Sie bedeutet auch beste Ausbildung und einen großen Erfahrungsschatz der Ärzte. In der Klinik für Radiologie der Charité hat sich ein Team von mehr als 10 Ärzten auf die minimal-invasive Tumortherapie spezialisiert.

Selbstverständlich besprechen wir vor jeder Behandlung zusammen mit der Patientin oder dem Patienten ausführlich unseren therapeutischen Vorschlag. Dies schließt auch die Erörterung ein, ob im individuellen Fall ein erhöhtes Risiko mit der Therapie einhergehen würde oder ob andere Therapien möglicherweise besser geeignet wären.

Sicherlich ergeben sich für Sie nach der Lektüre auf dieser Website noch weitere Fragen. Sprechen Sie mit uns darüber, nutzen Sie die angegebenen Kontaktdaten.

Ihr Prof. Dr. Bernd Hamm

und das Team der Klinik für Radiologie der Charité

Charité Exterior

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Minimal-invasive Tumortherapie (MITT)
Charité Campus Virchow-Klinikum (CVK)
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